DAVx⁵ – CalDAV CardDAV WebDAV
- 4,7
- Bewertung
- 100.00K
- Installationen
- 5,99 €
- Preis

Analysiert von App-foxy
Wer Kalender, Kontakte und Dateien über einen eigenen Server oder einen kompatiblen Cloud-Dienst synchronisieren möchte, merkt schnell, dass Android dafür nicht immer eine besonders klare Lösung anbietet. Genau hier setzt DAVx⁵ an. Ich habe die App als Werkzeug für den Alltag betrachtet, nicht als hübsche Organisationshilfe für gelegentliche Termine. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Verbindung zwischen Android und Diensten, die CalDAV, CardDAV oder WebDAV verwenden.
Das klingt zunächst technisch, ist aber im Haushalt erstaunlich praktisch. Ein gemeinsamer Kalender für Arzttermine, Schulveranstaltungen oder Handwerkerbesuche lässt sich damit auf mehreren Geräten verfügbar machen, während jede Person ihre eigenen Konten und Ansichten behalten kann. Gleichzeitig bleibt die App eher ein Vermittler zwischen Android und dem jeweiligen Server als ein eigenständiger Kalenderdienst. Diese Unterscheidung ist wichtig: Wer einfach nur einen fertigen Kalender ohne Serverkonfiguration sucht, wird sich mit DAVx⁵ wahrscheinlich mehr beschäftigen müssen.
Die Anwendung gehört zur Kategorie der Effizienz-Apps und wird von bitfire web engineering entwickelt. Im Play Store kommt sie auf einen Durchschnitt von 4,7 bei rund 3,9 Tausend Bewertungen; außerdem wurde sie bereits über 100 Tausend Mal installiert. Für eine spezialisierte Synchronisations-App ist das ein gutes Zeichen, aber die Zahlen sagen weniger über die persönliche Eignung aus als über die technische Zielgruppe: DAVx⁵ ist vor allem für Menschen interessant, die ihre Daten bewusst über bestimmte Konten und Server organisieren.
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Wie DAVx⁵ im gemeinsamen Alltag funktioniert
Wenn ich mehrere Geräte und Personen in einen gemeinsamen Kalender einbinde, achte ich zuerst darauf, wer Änderungen vornehmen darf und wo neue Einträge gespeichert werden. So wird die Synchronisation nicht nur technisch zuverlässig, sondern auch im Alltag verständlich. Als Nächstes geht es darum, wie sich diese gemeinsame Ordnung mit wiederkehrenden Abläufen verbinden lässt.
Ein realistisches Haushaltsszenario
In meinem typischen Alltagsszenario liegt der Familienkalender nicht bei einer einzelnen Person, sondern auf einem CalDAV-Konto. Eine Person trägt einen Zahnarzttermin ein, eine andere sieht ihn später auf dem eigenen Android-Gerät. Für Kontakte kann ein CardDAV-Konto ähnlich arbeiten: Adressen werden nicht nur auf einem Telefon gespeichert, sondern zwischen den Geräten und dem zentralen Dienst abgeglichen. WebDAV ergänzt das Ganze um den Zugriff auf Dateien, sofern der verwendete Dienst diese Schnittstelle anbietet.
Der Vorteil zeigt sich besonders dann, wenn nicht alle Haushaltsmitglieder dasselbe Gerät oder dieselbe Plattform verwenden. Android-Nutzer können ihre Kalender- und Kontaktdaten mit einem kompatiblen Dienst verbinden, ohne die Organisation vollständig an eine einzelne große Plattform abzugeben. Ich finde das angenehm, wenn man berufliche, private und gemeinsame Daten sauber trennen möchte.
Wichtig ist dabei die Rollenverteilung. DAVx⁵ macht aus einem persönlichen Konto nicht automatisch einen Familienkalender. Wenn mehrere Personen denselben Kalender bearbeiten sollen, muss der zugrunde liegende Dienst entsprechende Freigaben und Rechte anbieten. Die App stellt die Verbindung her, entscheidet aber nicht selbst, wer etwas sehen oder verändern darf. Genau diese Grenze sollte man vor der Einrichtung verstehen.
Für einen gemeinsamen Einkaufskalender, wiederkehrende Haushaltstermine oder die Planung von Besuchen ist das Modell gut geeignet. Weniger passend ist es, wenn alle Beteiligten eine komplett fertige Familienoberfläche erwarten, in der Nutzerprofile, Einladungen, Erinnerungslogik und Rechteverwaltung an einer Stelle zusammengebaut sind. DAVx⁵ ist kein Ersatz für den Server und auch kein zentraler Familienmanager.
Konten sauber voneinander trennen
Die größte Stärke bei gemeinsamer Nutzung ist für mich die klare Trennung der Konten. Ein privates Kalenderkonto kann auf dem eigenen Gerät bleiben, während zusätzlich ein gemeinsamer Kalender eingebunden wird. Ebenso lassen sich persönliche Kontakte von gemeinsam verwalteten Adressen unterscheiden, sofern der Server diese getrennten Adressbücher bereitstellt.
Diese Struktur verhindert ein häufiges Alltagsproblem: Ein gemeinsamer Termin landet nicht versehentlich im rein privaten Kalender, und eine persönliche Adresse wird nicht automatisch für alle sichtbar. Allerdings muss man beim Einrichten aufmerksam sein. Die Übersichtlichkeit hängt stark davon ab, wie der jeweilige Anbieter Kalender, Adressbücher und Dateien aufteilt und benennt.
Mein praktischer Tipp ist, vor dem Hinzufügen eines Kontos festzulegen, welche Daten wirklich geteilt werden sollen. Für die Haushaltskoordination reicht oft ein gemeinsamer Kalender. Ein vollständiges gemeinsames Adressbuch ist dagegen eine größere Entscheidung, weil dort private Telefonnummern und E-Mail-Adressen zusammenlaufen können. DAVx⁵ erleichtert die technische Einbindung, nimmt einem aber nicht die organisatorische Entscheidung ab.
Auch auf einem gemeinsam genutzten Tablet sollte man genau überlegen, welches Konto dort eingerichtet wird. Die App bietet keine Grundlage dafür, persönliche und gemeinsame Inhalte automatisch nach Familienmitgliedern zu filtern. Die Sicherheit entsteht hier vor allem durch getrennte Android-Nutzer, getrennte Geräte oder bewusst eingeschränkte Konten beim jeweiligen Dienst.
Synchronisation statt paralleler Handarbeit
Ohne eine Synchronisationslösung entstehen schnell mehrere Versionen derselben Information. Ein Termin wird auf einem Gerät geändert, eine Adresse auf einem anderen ergänzt, und irgendwann weiß niemand mehr, welche Fassung aktuell ist. DAVx⁵ reduziert diese doppelte Pflege, weil Android mit den entfernten Kalendern und Adressbüchern arbeiten kann, statt dass man jedes Mal eine separate Weboberfläche öffnen muss.
Gerade bei Kalendern ist das im Alltag angenehm. Ich kann einen Termin in der gewohnten Kalender-App bearbeiten und muss nicht ständig zwischen Anwendungen wechseln. DAVx⁵ arbeitet dabei im Hintergrund als Verbindungsschicht. Das macht die App selbst weniger auffällig, ist aber eigentlich ihr größter Nutzen: Nach der Einrichtung soll man möglichst wenig über sie nachdenken müssen.
Bei Kontakten ist die Sache etwas empfindlicher. Android kann mehrere Quellen anzeigen, und je nach Geräteoberfläche werden lokale Kontakte, SIM-Kontakte und synchronisierte Adressbücher unterschiedlich präsentiert. Wer alles zusammenwirft, verliert schnell den Überblick. Ich würde deshalb nach der Einrichtung prüfen, welche Quelle beim Speichern neuer Kontakte ausgewählt ist. Sonst landet eine neue Adresse womöglich lokal auf dem Telefon und wird gar nicht mit CardDAV abgeglichen.
Ein weiterer nicht offensichtlicher Punkt betrifft Änderungen auf mehreren Geräten. Synchronisation bedeutet nicht, dass jede Änderung automatisch sinnvoll zusammengeführt wird. Wenn zwei Personen denselben Eintrag fast gleichzeitig bearbeiten, hängt das Ergebnis vom Server und vom verwendeten Dienst ab. Für wichtige gemeinsame Termine ist es deshalb besser, Änderungen nicht parallel und widersprüchlich vorzunehmen.
WebDAV-Dateien im Haushalt
Der WebDAV-Teil erweitert den Einsatz über Kalender und Kontakte hinaus. Dateien können über einen kompatiblen WebDAV-Dienst erreichbar sein, was beispielsweise für gemeinsam abgelegte Dokumente, Reiseunterlagen oder eine kleine Sammlung wichtiger Haushaltsdateien nützlich sein kann. Ich sehe darin vor allem einen Vorteil für Menschen, die bereits einen passenden Server nutzen und nicht für jede Aufgabe einen weiteren Dienst eröffnen möchten.
Man sollte WebDAV aber nicht mit einem vollständig integrierten Dateimanager oder einer modernen Teamablage verwechseln. Die praktische Erfahrung hängt stark davon ab, welche Android-Anwendung auf die Dateien zugreift und wie gut der jeweilige Server mit ihr zusammenspielt. Für gelegentlichen Zugriff kann die Verbindung reichen; für intensive gemeinsame Dokumentbearbeitung ist eine speziell dafür entwickelte Plattform oft bequemer.
Bei einem Familiengerät würde ich außerdem keine sensiblen Unterlagen einfach in einem allgemein zugänglichen Konto ablegen. Rechnungen, Ausweiskopien oder medizinische Dokumente brauchen eine klare Zugriffstrennung. DAVx⁵ kann die Verbindung zu einem WebDAV-Speicher herstellen, aber die Verantwortung für Ordnerstruktur, Freigaben und Geräteschutz bleibt beim Nutzer.
Die Einrichtung verlangt technisches Verständnis
Die größte Hürde ist nicht die tägliche Nutzung, sondern der Start. Man benötigt die Zugangsdaten und die richtigen Serverinformationen des verwendeten CalDAV-, CardDAV- oder WebDAV-Dienstes. Je nach Anbieter können automatische Erkennung, spezielle Serverpfade oder zusätzliche Angaben nötig sein. Wer nur eine E-Mail-Adresse und ein Passwort kennt, aber nicht weiß, welche Schnittstellen der Dienst anbietet, wird zunächst recherchieren müssen.
Ich würde die Einrichtung immer mit einem einzigen Konto beginnen und danach kontrollieren, ob Kalender und Adressbücher tatsächlich dort auftauchen, wo sie erwartet werden. Erst wenn das funktioniert, würde ich weitere Konten oder gemeinsame Ressourcen hinzufügen. Diese schrittweise Vorgehensweise spart Zeit und macht Fehler leichter nachvollziehbar.
Besonders hilfreich ist eine klare Benennung. Wenn mehrere Kalender ähnlich heißen, wird die Auswahl auf dem Smartphone schnell unübersichtlich. Ein Name wie „Haushalt“ oder „Schule“ ist im Alltag verständlicher als eine technische Bezeichnung aus dem Server. Das ist kein spektakuläres Detail, verhindert aber falsche Einträge und unnötige Rückfragen.
Bei Problemen sollte man zuerst zwischen drei Ebenen unterscheiden: Android, DAVx⁵ und dem Server. Wenn ein Kalender nicht erscheint, kann die Ursache bei der Kontoanmeldung, bei der Freigabe auf dem Server oder bei der Anzeige in der Kalender-App liegen. Diese Trennung ist ein wichtiger Vorteil für erfahrene Nutzer, für Einsteiger aber auch eine zusätzliche Denkarbeit.
Alter, Vertrauen und gemeinsame Geräte
Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das bedeutet für mich vor allem, dass die App keine altersbezogene Hürde in den Mittelpunkt stellt. Im Haushalt ist trotzdem nicht das Alter der entscheidende Punkt, sondern der Umgang mit Konten und persönlichen Informationen. Ein Kind kann einen gemeinsamen Kalender sehen, aber daraus folgt nicht automatisch, dass es private Kontakte oder Dateien sehen sollte.
Deshalb würde ich die App nicht einfach auf einem frei zugänglichen Gerät mit einem umfassenden Privatkonto einrichten. Besser ist ein eigens dafür vorgesehenes gemeinsames Konto oder ein Serverbereich mit klar begrenzten Rechten. Wenn der Dienst keine feine Trennung anbietet, sollte man lieber nur den Kalender teilen und Kontakte sowie Dateien außen vor lassen.
Auch Vertrauen spielt eine Rolle. Wer Zugangsdaten auf mehreren Geräten einrichtet, verteilt nicht nur Termine, sondern möglicherweise den Zugriff auf weitere synchronisierte Daten. Ich halte es für sinnvoll, regelmäßig zu prüfen, welche Geräte noch verbunden sind und ob alte Telefone oder Tablets entfernt werden sollten. Diese Kontrolle findet nicht ausschließlich in DAVx⁵ statt, sondern häufig beim jeweiligen Anbieter.
Für ältere Familienmitglieder kann die Lösung funktionieren, wenn die technische Einrichtung einmal erledigt ist und die Kalender-App verständlich bleibt. Die Person muss nicht zwingend wissen, was CalDAV oder CardDAV bedeutet. Sie sollte aber wissen, welcher Kalender gemeinsam ist und wo neue Termine gespeichert werden. Genau diese kleine Einweisung verhindert mehr Fehler als eine komplizierte Erklärung der Servertechnik.
Was die App besser macht als übliche Alternativen
Die naheliegende Alternative ist ein komplett integrierter Kalender- und Kontaktdienst, bei dem Anmeldung und Synchronisation weitgehend automatisch funktionieren. Das ist für viele Menschen die bequemere Wahl. Man erhält meist eine fertige Oberfläche, einfache Freigaben und weniger technische Entscheidungen. Wer nur schnell einen gemeinsamen Kalender möchte, ist mit so einem Dienst wahrscheinlich schneller startklar.
DAVx⁵ spielt seine Stärke aus, wenn man bereits einen kompatiblen Server nutzt oder die Daten nicht an eine einzige Plattform binden möchte. Die App verbindet Android mit offenen beziehungsweise verbreiteten Schnittstellen, anstatt einen eigenen Kalenderkosmos vorzuschreiben. Für mich ist das besonders wertvoll, wenn berufliche und private Konten aus unterschiedlichen Umgebungen zusammenkommen.
Gegenüber einzelnen Spezial-Apps hat die Bündelung ebenfalls Vorteile. Man muss nicht für Kalender, Kontakte und WebDAV-Dateien jeweils eine völlig andere Synchronisationsidee pflegen. Gleichzeitig ist die Lösung nicht automatisch einfacher. Eine zentrale Plattform gewinnt bei Komfort, automatischer Freigabe und geringerem Einrichtungsaufwand. DAVx⁵ gewinnt bei Kontrolle und bei der Möglichkeit, vorhandene Serverstrukturen in Android nutzbar zu machen.
Wer ausschließlich lokale Termine verwalten möchte, braucht die App nicht. Wer dagegen Kalender und Kontakte schon heute über einen kompatiblen Dienst synchronisieren will, bekommt ein Werkzeug, das genau diese Lücke schließt. Die Entscheidung hängt daher weniger von der Menge der Funktionen als von der eigenen Datenstruktur ab.
Preis, Version und laufender Eindruck
DAVx⁵ kostet 5,99 €. Zusätzlich werden In-App-Käufe von 3,59 € bis 24,99 € bei Abrechnung über Google Play angezeigt. Für eine App, die im Hintergrund eine zentrale Verbindung zwischen Android und mehreren Diensten herstellt, kann der Preis gerechtfertigt sein, wenn man diese Schnittstelle regelmäßig benötigt. Für einen einmaligen Test ohne konkreten kompatiblen Server würde ich dagegen erst klären, ob der eigene Dienst überhaupt unterstützt wird.
Die aktuelle Version ist 4.5.19-gplay und setzt Android 7.0 oder neuer voraus. Das macht die App auch für viele ältere Geräte interessant, sofern sie noch zuverlässig genutzt werden. Entscheidend ist aber nicht nur die Android-Version, sondern auch die Qualität des Servers und die Kalender- oder Kontakte-App, mit der man die synchronisierten Daten verwendet.
Die hohe durchschnittliche Bewertung von 4,7 wirkt für mich nachvollziehbar, wenn man die App als spezialisiertes Werkzeug beurteilt. Sie versucht nicht, ein komplettes Produktivitätsuniversum zu sein, sondern löst eine konkrete technische Aufgabe. Gleichzeitig ist genau diese Spezialisierung der Grund, warum sie nicht jedem sofort intuitiv erscheint.
Für wen ich sie empfehlen würde
Ich würde DAVx⁵ Menschen empfehlen, die einen eigenen oder kompatiblen Cloud-Dienst verwenden, mehrere Kalenderquellen in Android zusammenführen möchten oder die Kontrolle über ihre Konten behalten wollen. Auch kleine Haushalte profitieren, wenn ein gemeinsamer Kalender zuverlässig auf mehreren Geräten erscheinen soll und die Beteiligten bereit sind, die Konten einmal sauber einzurichten.
Besonders sinnvoll ist die App für Nutzer, die private, berufliche und gemeinsame Kalender getrennt halten möchten. Die Kontenstruktur kann dadurch übersichtlicher bleiben als bei einer einzigen großen Sammlung. Wer zusätzlich CardDAV nutzt, kann auch Adressbücher gezielter organisieren, statt alle Kontakte in einer unklaren Mischung zu speichern.
Nicht empfehlen würde ich sie Personen, die keinerlei Serverdetails kennen möchten und eine vollständig geführte Einrichtung erwarten. Auch für Familien, die eine integrierte Oberfläche mit Benutzerprofilen, kindgerechten Regeln oder umfassender Rechteverwaltung suchen, ist sie nicht die passende Hauptlösung. Diese Aufgaben gehören eher zum gewählten Dienst und zu den Gerätefunktionen.
Mein Fazit fällt dennoch positiv aus: DAVx⁵ ist keine spektakuläre App, sondern eine nützliche technische Brücke. Im gemeinsamen Haushalt überzeugt sie dann, wenn man Konten, Zuständigkeiten und Freigaben bewusst plant. Die wichtigste Stärke ist die saubere Verbindung zwischen Android und vorhandenen Kalender-, Kontakt- und Dateidiensten; die wichtigste Schwäche ist, dass man diese Struktur selbst verstehen und verantwortungsvoll verwalten muss.
Wenn du genau diese Kontrolle suchst, ist der Kaufpreis für mich gut begründbar. Wenn du dagegen einfach nur sofort einen gemeinsamen Kalender ohne technische Vorbereitung möchtest, würde ich eine stärker integrierte Alternative wählen. Für den passenden Nutzer bleibt DAVx⁵ aber ein verlässliches Werkzeug, das im Alltag unauffällig arbeitet und gerade deshalb seinen Wert zeigt.
Häufig gestellte Fragen zu DAVx⁵ – CalDAV CardDAV WebDAV
01Was ist DAVx⁵ und wofür wird die App verwendet?
DAVx⁵ ist eine Android-App zur Synchronisierung von Kalendern, Kontakten und Dateien mit Servern, die CalDAV, CardDAV oder WebDAV unterstützen. Sie verbindet beispielsweise Nextcloud, ownCloud, mailbox.org oder andere kompatible Dienste mit dem Smartphone. Nach der Einrichtung erscheinen Kalender und Kontakte in den jeweiligen Android-Apps, während Dateien über WebDAV verwaltet werden können.
02Welche Voraussetzungen müssen für die Nutzung von DAVx⁵ erfüllt sein?
Für DAVx⁵ benötigen Sie ein Android-Gerät sowie ein Benutzerkonto bei einem kompatiblen CalDAV-, CardDAV- oder WebDAV-Anbieter. Wichtig sind die korrekte Serveradresse, der Benutzername und das Passwort; manche Dienste verlangen zusätzlich ein App-Passwort oder eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Eine stabile Internetverbindung ist für die Synchronisierung erforderlich, die App kann Daten jedoch lokal zwischenspeichern.
03Kann DAVx⁵ Kalender und Kontakte automatisch synchronisieren?
Ja, DAVx⁵ kann Kalender und Kontakte regelmäßig im Hintergrund mit dem Server abgleichen. Nach der Kontoerstellung wählen Sie die gewünschten Kalender- und Adressbuchsammlungen aus und legen bei Bedarf ein Synchronisierungsintervall fest. Die tatsächliche Zuverlässigkeit hängt auch von den Android-Einstellungen ab, da Energiesparmodi oder eingeschränkte Hintergrundaktivitäten automatische Synchronisierungen verzögern können.
04Ist DAVx⁵ mit Nextcloud und anderen Cloud-Diensten kompatibel?
DAVx⁵ funktioniert mit vielen Diensten, die standardkonforme CalDAV-, CardDAV- oder WebDAV-Schnittstellen anbieten. Besonders häufig wird die App mit Nextcloud und ownCloud verwendet, sie kann aber auch mit zahlreichen unabhängigen Hosting- und Groupware-Anbietern eingesetzt werden. Vor dem Download sollten Sie prüfen, ob Ihr Anbieter DAV-Zugriff unterstützt und welche spezielle Serveradresse verwendet werden muss.
05Ist DAVx⁵ kostenlos und welche Einschränkungen gibt es?
DAVx⁵ ist je nach Bezugsquelle als kostenpflichtige oder unterstützte Version erhältlich. Die App konzentriert sich auf Synchronisierung und bietet keine eigene vollständige Kalender- oder Kontakteverwaltung wie eine klassische PIM-App; dafür nutzt sie die Anwendungen Ihres Android-Geräts. Kosten, verfügbare Funktionen und mögliche Unterschiede können vom verwendeten Store oder der jeweiligen Lizenzvariante abhängen.
Vorteile
- Synchronisiert Kalender und Kontakte zuverlässig mit vielen Servern.
- Unterstützt mehrere Konten und getrennte Synchronisationsintervalle.
- Open-Source-App ohne Werbung oder unnötige Tracking-Funktionen.
- Funktioniert auch mit selbst gehosteten Nextcloud-Instanzen.
- Ermöglicht eine flexible Auswahl zu synchronisierender Kalender und Adressbücher.
Nachteile
- Die Einrichtung kann für Einsteiger zunächst technisch und unübersichtlich wirken.
- Einige Funktionen hängen von der verwendeten Serverkonfiguration ab.
- WebDAV-Dateien werden nicht wie ein vollständiger Dateimanager verwaltet.
- Für optimale Ergebnisse sind aktuelle Android-Berechtigungen erforderlich.
- Die kostenpflichtige Version ist nicht auf jedem Gerät vorinstalliert verfügbar.
DAVx⁵ – CalDAV CardDAV WebDAV
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